Gemeindeversammlung

Am Montag, 12. Dezember 2022 muss der Einkauf in die Schiessanlage Weier in Langenthal von der Roggwiler Gemeindeversammlung genehmigt werden. Die Projektgruppe der Gemeinde Roggwil hat die Verhandlungen mit der Stadt Langenthal erfolgreich abgeschlossen. Der Gemeinderat beantragt der Gemindeversammlung deshalbt die Genehmigung des Vertrags und die Kosten für den Einkauf

Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 12. Dezember 2022 um 20:00 Uhr in der Turnhalle Hofstätten statt. Weitere Infos inkl. Botschaft unter www.roggwil.ch

Endschiessen 2022

Paul Steffen gewinnt mit 778 Punkten das Endschiessen 2022 der Infanterieschützen Roggwil. Hansueli Meister folgt mit 773 Ringen auf dem zweiten Rang vor Ruedi Geiser mit 765 Punkten. Insgesamt haben 23 Schützinnen und schützen am traditionellen Endschiessen teilgenommen.

Christoph Oesch gewinnt Wurststich
Mit 99 und 88 (Total 187) war Christoph Oesch heuer der erfolgreichste Schütze im Stich um die begehrten Bratwürste. Mit 183 Punkten konnte sich Myriam Tzeschlock auf dem zweiten Rang zwei Paar Schweinsbratwürste sichern. Auf dem dritten Rang klassierte sich Daniel Kohler mit insgesamt 182 Zählern.

Download Rangliste (PDF)

Oberländisches Schützenfest

Am Freitag, 10. September 2022 haben fast 20 Schützinnen und Schützen aus Roggwil das Oberländische Schützenfest in der Region Thun besucht. Die Reise begann frühmorgens um 06:00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Bären. Mit einem Kleinbus sind die Schützen zuerst nach Thun ins Festzentrum zur Gewehrkontrolle und anschliessend in den Schiesstand nach Buchholterberg gefahren. Im Schützenhaus auf rund 1000 Meter über Meer haben fast alle Roggwiler Schützen einen Kranz geschossen. 4 haben sogar den fünffachen Kranz geholt. Besonders erfolgreich war Armin Kurt bei den Veteranen. Der 66-Jährige schoss mit dem Sturmgewehr 57-03 sagenhafte 470 Punkte und sicherte sich damit den 4. Platz von 1040 Schützen. 3 Punkte fehlten Armin Kurt für den dritten Podestplatz in der Kategorie D der Veteranen. Der Vorstand der Infanterieschützen Roggwil gratuliert herzlich zu dieser tollen Leistung!

Rangliste als PDF (PopUp)

Paul Steffen gewinnt in Wynau

Am Samstag, 20. August 2022 fand bei der Infanterie Schützengesellschaft Wynau das Freundschaftsschiessen statt. Fas 40 Schützinnen und Schützen aus Thunstetten-Bützberg, Wynau und Roggwil haben am traditionellen Wettkampf teilgenommen. Als Sieger zuoberst auf dem Podest stand Paul Steffen mit 50 Punkten für die Infanterieschützen Roggwil. Die Wynauer Paul Würzer (49 Punkte) und Frank Born (48 Punkte) folgen auf den Rängen zwei und drei.

Die Rangliste steht hier als PDF zur Verfügung.

Ablauf der Meldefrist

Mit dem Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes 2019 wurden halbautomatische Waffen wie das Sturmgewehr 90 oder 57 über Nacht zu einer «verbotenen Waffe». Am 14. August 2022 läuft die Übergangs- und Meldefrist ab. Wer seine Waffe bis dann nicht gemeldet hat, dem droht Ärger.

Mitte Mai 2019 hat das Schweizer Stimmvolk die Änderung der EU-Waffenrichtlinie angenommen. 25 Kantone haben der Vorlage zugestimmt, nur der Kanton Tessin hat an der Urne ein deutliches Nein eingelegt. Mit der Annahme des EU-Waffenrechts sind per August 2019 neue Regeln und Bestimmungen für den Erwerb von halbautomatischen Waffen in Kraft getreten. Seit diesem Zeitpunkt läuft nun auch die 3-jährige Übergangsfrist, um verbotene halbautomatische den kantonalen Behörden zu melden. Am 14. August 2022 läuft die Meldefrist ab, ab diesem Datum drohen Konsequenzen, falls eine Waffe nicht im Waffenregister aufgeführt ist.

Ansturm auf Waffenbüros
Bei den kantonalen Waffenbüros, welche für die Umsetzung des Waffengesetzes zuständig sind, laufen seit einigen Monaten die Drähte heiss: «Kostenlose Auskünfte aus dem Waffenregister und auch telefonische Anfragen zu diesem Thema haben sich in den letzten Wochen spürbar erhöht», heisst es zum Beispiel beim Fachbereich Waffen, Sprengstoff und Gewerbe der Kantonspolizei Bern. Auch bei anderen Polizeikorps tönen die Antworten in etwa gleich. Einige setzen sogar vorübergehend pensionierte Mitarbeiter zur Verstärkung ein. Neben dem Ablauf der Meldefrist im August ist seit der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine die Nachfrage für Waffenerwerbsscheine allgemein angestiegen. 

Was müssen Schützen jetzt tun?
Das neue Waffengesetz verbietet den Besitz von folgenden halbautomatischen Zentralfeuerwaffen: «Faustfeuerwaffen, die mit einer Ladevorrichtung mit hoher Kapazität (mehr als 20 Patronen) ausgerüstet sind und Handfeuerwaffen, die mit einer Ladevorrichtung mit hoher Kapazität (mehr als 10 Patronen) ausgerüstet sind», steht unter Artikel 5 im Absatz C. Das heisst konkret: Die in Schützenkreisen weitverbreiteten Sturmgewehre 90 und 57 sind verboten und können zivil nur noch mit einer Ausnahmebewilligung erworben werden. Ausgenommen sind Ordonnanzfeuerwaffen, die vom Besitzer oder der Besitzerin direkt aus den Beständen des Militärs zum Eigentum übernommen werden, hier genügt immer noch der Waffenerwerbsschein (WES).

Besitzer von Waffen, welche neu unter die Kategorie «verbotene Waffen» fallen und nicht von der Armee ins Eigentum übernommen wurden, sollten also spätestens jetzt überprüfen, ob ihre Waffe richtig registriert wurde. Wer beispielsweise zwei Jahre vor der Gesetzesänderung am 15. August 2019 ein ziviles Sturmgewehr 90 mit einem Waffenerwerbsschein erworben hat, muss laut der Kantonspolizei Bern nichts unternehmen: «Eine Nachmeldung ist in diesem Fall nicht nötig, da die Waffe bereits im Waffenregister registriert ist.» Anders sieht es aus, wenn die Waffe nicht mit einem WES erworben oder nicht ins Waffenregister eingetragen wurde. Dies kann insbesondere bei Waffen, die man vor 2008 (Revision Waffengesetz) beschafft hat, der Fall sein. Für die Nachmeldung stellen die kantonalen Waffenbüros entsprechende Meldeformulare zur Verfügung.

Es kann Ärger geben
Wer die dreijährige Meldefrist verpasst, macht sich zwar nicht direkt strafbar, jedoch wird die Waffe beschlagnahmt. In diesen Fällen hat der Besitzer innerhalb von drei Monaten ein Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung einzureichen oder die Feuerwaffen einer berechtigten Person zu übertragen. Klappt dies nicht, werden die betroffenen Waffen definitiv beschlagnahmt.
Es macht also Sinn, sich spätestens jetzt über die Besitzverhältnisse seiner Waffen zu informieren und allfällige Meldungen noch bis am 14. August 2022 an sein kantonales Waffenbüro zu tätigen.

Weitere Informationen: Schweizer Schiesssportverband, swissshooting.ch

468 Teilnehmer am Feldschiessen

Vom 10. bis 12. Juni 2022 fand in der Schiessanlage Weier in Langenthal das Eidg. Feldschiessen statt. Die Infanterieschützen Roggwil organisierten den traditionellen Anlass mit dem Wehrverein Pfaffnau. Die beiden Vereine waren für den Schiessbetrieb mit dem Gewehr über 300m und die Festwirtschaft zuständig. Die Stadtschützen Langenthal organisierten das Feldschiessen für die Pistolenschützen. Insgesamt 468 Schützinnen und Schützen haben in der Schiessanlage Weier das Eidg. Feldschiessen mit dem Gewehr oder der Pistole absolviert. Dabei konnten die Vereine auch einige neue Gesichter begrüssen, welche zum ersten Mal am Feldschiessen teilgenommen haben.

Rangliste Infanterieschützen Roggwil:

  1. Jürg Graf (66)
  2. Daniel Graf (66)
  3. Armin Kurt (65)
  4. Myriam Tzeschlock (65)
  5. Daniel Kohler (64)
  6. Paul Steffen (64)
  7. Michael Reist (64)
  8. Markus Engelhard (62)
  9. Christoph Schläfli (62)
  10. Bernhard Schmidt (62)

Die gesamte Rangliste ist online hier einsehbar.